das Geflügel
Geflügel (Substantiv) bedeutet: (Landwirtschaft, Nutztier) auch im Plural (oft bezüglich verschiedener Arten): Vögel als landwirtschaftliche Nutztiere und als Haustiere. Häufige Synonyme sind Federvieh, Ziefer.
Bedeutung
- (Landwirtschaft, Nutztier) auch im Plural (oft bezüglich verschiedener Arten): Vögel als landwirtschaftliche Nutztiere und als Haustiere
- (Nahrungsmittel, Gastronomie) das zubereitete oder zur Zubereitung vorgesehene Fleisch der als Nutztiere gehaltenen Vögel
- (Jägersprache) Vögel als Jagdwild
- (Bedva.) Flügel, Gefieder
- (Bedva.) Engel
Beispielsätze
- Wir züchten Geflügel.
- Ottokar, sorg dafür, dass das Geflügel in den Stall kommt.
- „Die Knospen sind eine Aesung der Birkhüner. Die Nordländer sammeln sie, trocknen sie in gelinder Wärme, und füttern mit schicklichen Zusätzen ihre Geflügel den ganzen Winter durch damit.“
- „Wieder andere halten „Mastschweine“ oder verschiedene Geflügel in der Nähe von Häfen, wo Futtermittel aus importierten Produkten günstig hergestellt werden.“
- „Gemeldet sind 44 Aussteller mit 413 Tieren verschiedener Geflügel, deren ursprüngliche Abstammung und Herkunft sich vom fränkischen über den deutschen Raum, sowie weit darüber hinaus erstreckt.“
- „Mit der Bezeichnung "Vogelgrippe" wollte man allgemein verständlich machen, dass das Virus von Geflügeln auf den Menschen übertragen wurde.“
Synonyme für Geflügel
Deklination
| Nominativ Singular | Geflügel |
|---|---|
| Nominativ Plural | Geflügel |
| Genitiv Singular | Geflügels |
| Genitiv Plural | Geflügel |
| Dativ Singular | Geflügel |
| Dativ Plural | Geflügeln |
| Akkusativ Singular | Geflügel |
| Akkusativ Plural | Geflügel |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Herkunft
Das Substantiv geht auf das spätmittelhochdeutsche gevlügel oder gevlügele zurück, wobei es sich um ein Kollektivum zum mittelhochdeutschen vlügel (Flügel) handelt. Es gab in früherer Zeit noch einige Nebenformen: Eine ältere Variante ist das althochdeutsche gifugili (Vögel), das auf das althochdeutsche fogal oder fugal zurückgeht. Im Mittelhochdeutschen existierte später die Form gevügel oder gevügele und die hiervon ausgehende neuhochdeutsche Form Gefügel war bis in das 17. Jahrhundert verbreitet. Das spätmittelhochdeutsche gevogele, bei dem der Vokal an das Wort Vogel angeglichen worden ist, hat zudem zum neuhochdeutschen Gevögel geführt. Ursprünglich umfasste die Bedeutung des Wortes alle Vögel, ab dem 19. Jahrhundert bezeichnete Geflügel nur noch das essbare Federvieh.
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Reime auf Geflügel
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