das Gedächtnis
Kurz erklärt
Gedächtnis (Substantiv) bedeutet: Fähigkeit, Erlebnisse und Sinneseindrücke zu speichern, um sich später wieder daran erinnern zu können. Häufige Synonyme sind Erinnerung, Gedenken, Andenken.
Bedeutung
- Fähigkeit, Erlebnisse und Sinneseindrücke zu speichern, um sich später wieder daran erinnern zu können
- Erinnerung an eine Person oder ein Ereignis
- (schweizerisch) kirchliche Veranstaltung, um einer Person zu gedenken
Beispielsätze
- Leider lässt die Gedächtnisleistung mit dem Alter nach.
- „Er begann sein Gedächtnis zu durchforschen, ob er nicht noch irgend etwas Dummes gesagt oder getan habe.“
- „Die »Subvokalisierung«, die Stimme im Kopf, wenn wir leise lesen, erhöht das Arbeitsgedächtnis, jenen Teil des Gedächtnisses, der die Ströme eingehender Eindrücke in einem zugänglichen und geschmeidigen Zustand hält, neue Eindrücke integriert und dem Verstehen dient.“
- „Um der größeren Klarheit willen nahmen sie zur mnemotechnischen Grundlage ihr eigenes Haus, ihren Wohnsitz, und verbanden jeden seiner Teile mit einer bestimmten Tatsache – und Hof, Garten, Umgebung, ja das ganze Land hatten keinen anderen Sinn mehr als den, ihrem Gedächtnis nachzuhelfen.“
- „Durch diesen Anfall nahmen auch ihr Gedächtnis und ihre Sprechfähigkeit ab.“
- Dieses Monument wurde zum Gedächtnis an Kaiser Friedrich errichtet.
Synonyme für Gedächtnis
ErinnerungGedenkenAndenkenErinnerungsvermögenMerksMnestikErinnerungsvermögen, MnemeAndenken, GedenkenGedächtnisgottesdienst, Gedächtnismesse, Seelenamt
Deklination
| Nominativ Singular | Gedächtnis |
|---|---|
| Nominativ Plural | Gedächtnisse |
| Genitiv Singular | Gedächtnisses |
| Genitiv Plural | Gedächtnisse |
| Dativ Singular | Gedächtnis |
| Dativ Plural | Gedächtnissen |
| Akkusativ Singular | Gedächtnis |
| Akkusativ Plural | Gedächtnisse |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis, ZahlengedächtnisNamengedächtnis/Namensgedächtnis, Personengedächtnis
Redewendungen und typische Verbindungen
- ein Gedächtnis wie ein Sieb haben
- kollektives Gedächtnis
Herkunft
seit dem 9. Jahrhundert bezeugt; althochdeutsch githehtnissi „das Denken an etwas“; mittelhochdeutsch gedæhtnisse; zu (ge)denken gebildet
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.