Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Fasching

Substantiv, maskulin[ˈfaʃɪŋ]Fa · schingTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Fasching (Substantiv) bedeutet: (Volkstum) Festzeit, die vor der kirchlichen Fastenzeit liegt und an Dreikönig (6.1.) oder am 11.11. beginnt und am Aschermittwoch zu Ende ist, und die dazugehörigen Bräuche. Häufige Synonyme sind Karneval, Fastnacht, Fasnacht.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (Volkstum) Festzeit, die vor der kirchlichen Fastenzeit liegt und an Dreikönig (6.1.) oder am 11.11. beginnt und am Aschermittwoch zu Ende ist, und die dazugehörigen Bräuche

Beispielsätze

  • Morgen ist Fasching.
  • Barberini wiederum besaß ein ausgesprochenes Faible für den Fasching – und Mazzocchi musste ihm die Musik dafür liefern.
  • Nun ist der Fasching durchaus kein Höhepunkt im Jahresablauf des echten Bayern — man feiert ihn halt, weil ihn die anderen feiern, und außerdem überbrückt er auf angenehme Weise die Zeitspanne zwischen Oktoberfest und Starkbieranstich.
  • „Es war Fasching, 1983, ich war sechs Jahre alt und das einzige Kind in meiner Kindergartengruppe, das nicht wusste, was das war.“
  • „Und einen Fasching gab es, während dessen man betrunken sein und wild tanzen durfte.“

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname, Familienname

Beispielsätze

  • Herr Fasching ist bereits seit 20 Jahren Totengräber.

Synonyme für Fasching

KarnevalFastnachtFasnachtFasnetFastelovendFastnacht, Karneval

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularFasching
Nominativ Plural 1Faschings
Nominativ Plural 2Faschinge
Genitiv SingularFaschings
Genitiv Plural 1Faschings
Genitiv Plural 2Faschinge
Dativ SingularFasching
Dativ Plural 1Faschings
Dativ Plural 2Faschingen
Akkusativ SingularFasching
Akkusativ Plural 1Faschings
Akkusativ Plural 2Faschinge

Wortfeld

Oberbegriffe

Brauch, Fest

Unterbegriffe

Altweiberfasching, Weiberfasching

Redewendungen und typische Verbindungen

  • auf den Fasching gehen, Fasching feiern, zum Fasching gehen

Herkunft

Im Mittelhochdeutschen ist das Wort erstmals als , ' und ' belegt und wurde als „Ausschank des Fastentrunks“ gewertet. Möglicherweise basiert das Wort auf dem mittelhochdeutschen Wort ' „fruchtbar sein, gedeihen“ zusammen mit althochdeutsch ' „Nachkommenschaft“ sowie ebenfalls mittelhochdeutsch ' „Zuchtvieh“

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.