das Erbe
Kurz erklärt
Erbe (Substantiv) bedeutet: Besitz eines Verstorbenen, der an eine lebende Person übertragen werden kann. Häufige Synonyme sind Nachlass, Vermächtnis, Erbschaft.
Bedeutung als Substantiv (das)
- Besitz eines Verstorbenen, der an eine lebende Person übertragen werden kann
- Nachwirkungen einer Epoche
- (übertragen) vom Abgelösten hinterlassene Situation, mit der sich ein Nachfolger befassen muss
Beispielsätze
- Das Erbe muss nicht angetreten werden, es kann auch ausgeschlagen werden.
- „Jamanda konnte auf ein erkleckliches Erbe hoffen, was ihren Nerven eine Stärke verlieh, die man selten antrifft.“
- „Wenn Holmes' Nachforschungen erfolgreich waren, würde sie ein beachtliches Erbe antreten.“
- „Wer sein bürgerliches Leben zu erheblichen Teilen auf Kapitaleinkünften oder einem zu erwartenden Erbe aufbaut, wird eine Vermögen- und eine vernünftige Erbschaftsteuer eher nicht so gut finden.“
- „Joyce war seit Monaten in London und hatte im Standesamt von Kensington endlich Nora geheiratet, um das Erbe für seine Kinder zu sichern.“
- Das Erbe der Antike ist in Europa allgegenwärtig.
Bedeutung als Substantiv (der)
- Person, der die Güter von Verstorbenen zufallen
Beispielsätze
- Die Erben versammelten sich beim Rechtsanwalt zur Testamentseröffnung.
- „Erben hatte Tante Dagmar keine.“
Synonyme für Erbe
NachlassVermächtnisErbschaftHypothekÜberbleibselReliktErbgutLegatHinterlassenschaftErbteilÜberrestNachlassempfängerErbschaft, Hinterlassenschaft, Nachlass
Deklination
| Nominativ Singular | Erbe |
|---|---|
| Genitiv Singular | Erbes |
| Dativ Singular | Erbe |
| Akkusativ Singular | Erbe |
Wortfeld
Unterbegriffe
FamilienerbeKulturerbe, UNESCO-Welterbe, Weltdokumentenerbe, WelterbeSamsung-Erbe
Redewendungen und typische Verbindungen
- das Erbe antreten (), das Erbe ausschlagen, vom Erbe ausschließen ()
- das mütterliche Erbe (), das väterliche Erbe
- das Erbe der Menschheit (), künstlerisches Erbe ()
- großes Erbe (), schwieriges Erbe ()
Herkunft
mittelhochdeutsch ', althochdeutsch ', germanisch *' „Erbe“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.