der Diamant
Diamant (Substantiv) bedeutet: härtester, aus Kohlenstoff bestehender Kristall mit starker Lichtbrechung, Mineral, Edelstein, Heilstein. Häufige Synonyme sind Brillant, Brilli.
Bedeutung als Substantiv (der)
- härtester, aus Kohlenstoff bestehender Kristall mit starker Lichtbrechung, Mineral, Edelstein, Heilstein
- Markierung auf den Banden eines Billardtisches (Poolbillard, Carambolage), die das Bandenspiel erleichtern
- Nadel zum Abtasten von etwas, die mit einer diamantenen Spitze versehen ist
Beispielsätze
- Ein Diamant hat eine sehr hohe Lichtbrechung und einen starken Glanz, gepaart mit einer auffallenden Dispersion, weshalb er traditionell als Edelstein geschliffen wird.
- „Der Diamant ist das Symbol für Ewigkeit / ewige Liebe schlechthin, er braucht Jahrtausende, um zu entstehen, und er überdauert uns Menschen und meist auch die Liebe.“
- „Doch dann wird 1866 an der Grenze des Oranje-Freistaats zur Kapkolonie ein Diamant entdeckt; als drei Jahre später noch ein zweiter, größerer Stein gefunden wird, beginnen Buren, Briten sowie Glücksritter aus Europa zu Zehntausenden in die Region zu strömen.“
- „Während dieser Leidenszeit erfuhr ich, daß Costa verschwunden war und alles mitgenommen hatte, was ihm Madame d'Urfé an Diamanten, Uhren, Tabaksdosen, Wäsche und gestickten Röcken in einem großen Koffer für mich anvertraut hatte, dazu die hundert Louis, die sie ihm für die Reise gegeben hatte.“
- „Es gibt achtzehn Diamanten, jede Bandenseite ist mit deren drei markiert. Die Abstände zwischen den Diamanten sind alle gleich groß.“
- „Für das Karambol-Billard sind diese Diamanten außerordentlich wichtig, da dieses Spiel auf dem Bandenspiel aufgebaut ist.“
Bedeutung als Substantiv (die)
- Druckwesen, Typographie: Schriftgrad mit einer Kegelhöhe von vier Didot-Punkten
Beispielsätze
- Dieses Wort ist in Diamant gesetzt.
- Nach dem Doppelpunkt folgen Worte in Diamant: Herr Winkelmann betreibt ein Nachtlokal.
Synonyme für Diamant
Deklination
| Nominativ Singular | Diamant |
|---|---|
| Nominativ Plural | Diamanten |
| Genitiv Singular | Diamanten |
| Genitiv Plural | Diamanten |
| Dativ Singular | Diamanten |
| Dativ Plural | Diamanten |
| Akkusativ Singular | Diamanten |
| Akkusativ Plural | Diamanten |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- das Feuer des Diamanten, schwarze Diamanten (Steinkohle)
- mit Adjektiv: lupenreiner Diamant ()
Herkunft
Dem heutigen Substantiv Diamant gingen im Mittelhochdeutschen dīamant. Die mittellateinischen Formen sind wahrscheinlich über *adimas auf das lateinische ' oder ' ‚Stahl, Diamant‘ und das entsprechende altgriechische ' ‚sehr hartes Material, Stahl, Diamant‘ zurückzuführen. Beim altgriechischen ἀδάμας, das eigentlich für ‚der unbezwingbare (Stein)‘ steht, handelt es sich um eine – wohl volksetymologisch – auf das Verb ' ‚bezwingen‘ bezogene Bildung mit Alpha privativum. Bevor man die Eigenschaften von Metallen und Mineralien mit wissenschaftlichen Mitteln untersuchte, waren diese Gegenstand von abergläubischen und allegorischen Deutungen. Beim Diamanten stand hierbei seine besondere Härte im Vordergrund, aufgrund derer man ihn als unbezwingbar ansah. Der Wortanfang mit dia- kam zuerst in romanischen Sprachen auf und kann zum einen nach dem Vorbild von Präfixkomposita mit dia- entstanden sein oder aber es liegt eine volksetymologische Anlehnung an das Verb ' ‚durchscheinen‘ zur Abgrenzung von der Bedeutung ‚Metall‘ vor.
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Reime auf Diamant
Wie häufig ist „Diamant“?
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