Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Diamant

Substantiv, maskulin[ˌdiaˈmant]Di · a · mantTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Diamant (Substantiv) bedeutet: härtester, aus Kohlenstoff bestehender Kristall mit starker Lichtbrechung, Mineral, Edelstein, Heilstein. Häufige Synonyme sind Brillant, Brilli.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. härtester, aus Kohlenstoff bestehender Kristall mit starker Lichtbrechung, Mineral, Edelstein, Heilstein
  2. Markierung auf den Banden eines Billardtisches (Poolbillard, Carambolage), die das Bandenspiel erleichtern
  3. Nadel zum Abtasten von etwas, die mit einer diamantenen Spitze versehen ist

Beispielsätze

  • Ein Diamant hat eine sehr hohe Lichtbrechung und einen starken Glanz, gepaart mit einer auffallenden Dispersion, weshalb er traditionell als Edelstein geschliffen wird.
  • „Der Diamant ist das Symbol für Ewigkeit / ewige Liebe schlechthin, er braucht Jahrtausende, um zu entstehen, und er überdauert uns Menschen und meist auch die Liebe.“
  • „Doch dann wird 1866 an der Grenze des Oranje-Freistaats zur Kapkolonie ein Diamant entdeckt; als drei Jahre später noch ein zweiter, größerer Stein gefunden wird, beginnen Buren, Briten sowie Glücksritter aus Europa zu Zehntausenden in die Region zu strömen.“
  • „Während dieser Leidenszeit erfuhr ich, daß Costa verschwunden war und alles mitgenommen hatte, was ihm Madame d'Urfé an Diamanten, Uhren, Tabaksdosen, Wäsche und gestickten Röcken in einem großen Koffer für mich anvertraut hatte, dazu die hundert Louis, die sie ihm für die Reise gegeben hatte.“
  • „Es gibt achtzehn Diamanten, jede Bandenseite ist mit deren drei markiert. Die Abstände zwischen den Diamanten sind alle gleich groß.“
  • „Für das Karambol-Billard sind diese Diamanten außerordentlich wichtig, da dieses Spiel auf dem Bandenspiel aufgebaut ist.“

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. Druckwesen, Typographie: Schriftgrad mit einer Kegelhöhe von vier Didot-Punkten

Beispielsätze

  • Dieses Wort ist in Diamant gesetzt.
  • Nach dem Doppelpunkt folgen Worte in Diamant: Herr Winkelmann betreibt ein Nachtlokal.

Synonyme für Diamant

BrillantBrilliAdamas, Demant

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularDiamant
Nominativ PluralDiamanten
Genitiv SingularDiamanten
Genitiv PluralDiamanten
Dativ SingularDiamanten
Dativ PluralDiamanten
Akkusativ SingularDiamanten
Akkusativ PluralDiamanten

Wortfeld

Oberbegriffe

Kristall, Edelstein

Unterbegriffe

Blutdiamant, Brillant, Cullinan, Glaserdiamant, Industriediamant, Konfliktdiamant, Rohdiamant, Schneidediamant

Redewendungen und typische Verbindungen

  • das Feuer des Diamanten, schwarze Diamanten (Steinkohle)
  • mit Adjektiv: lupenreiner Diamant ()

Herkunft

Dem heutigen Substantiv Diamant gingen im Mittelhochdeutschen dīamant. Die mittellateinischen Formen sind wahrscheinlich über *adimas auf das lateinische ' oder ' ‚Stahl, Diamant‘ und das entsprechende altgriechische ' ‚sehr hartes Material, Stahl, Diamant‘ zurückzuführen. Beim altgriechischen ἀδάμας, das eigentlich für ‚der unbezwingbare (Stein)‘ steht, handelt es sich um eine – wohl volksetymologisch – auf das Verb ' ‚bezwingen‘ bezogene Bildung mit Alpha privativum. Bevor man die Eigenschaften von Metallen und Mineralien mit wissenschaftlichen Mitteln untersuchte, waren diese Gegenstand von abergläubischen und allegorischen Deutungen. Beim Diamanten stand hierbei seine besondere Härte im Vordergrund, aufgrund derer man ihn als unbezwingbar ansah. Der Wortanfang mit dia- kam zuerst in romanischen Sprachen auf und kann zum einen nach dem Vorbild von Präfixkomposita mit dia- entstanden sein oder aber es liegt eine volksetymologische Anlehnung an das Verb ' ‚durchscheinen‘ zur Abgrenzung von der Bedeutung ‚Metall‘ vor.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.