der Bammel
Bammel (Substantiv) bedeutet: (ugs.) Angst, Furcht. Häufige Synonyme sind Angst, Furcht, Schiss.
Bedeutung
- (ugs.) Angst, Furcht
Beispielsätze
- Vor der nächsten Prüfung habe ich einen richtigen Bammel.
- Ich habe ein bisschen Bammel davor, diese Rede zu halten.
- „Einerseits freute ich mich, meine Verwandten wiederzusehen, andererseits hatte ich großen Bammel davor.“
- „»Am meisten Bammel habe ich vor meiner Note in Deutsch.«“
- „Er hatte Bammel vor dem Wiedersehen mit Reizl.“
- „Ein Blick auf die Plakette verrät: TÜV abgelaufen! Oha! Helge Albrecht hat Bammel vor dem Termin.“
Synonyme für Bammel
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Bammel |
|---|---|
| Genitiv Singular | Bammels |
| Dativ Singular | Bammel |
| Akkusativ Singular | Bammel |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- einen (großen) Bammel vor jemandem/etwas haben
Herkunft
seit dem 19. Jahrhundert bezeugt; es ist wohl als „Herzklopfen“ zu deuten und somit als Deverbativ zu bammeln „(von etwas Aufgehängtem) hin- und herschwanken“ zu rechnen; das Verb selbst tritt in mehreren Lautvarianten auf (siehe baumeln, pampeln und so weiter); man vermutet, dass es daher lautmalerischen Ursprungs sei; im 17. Jahrhundert ist bammeln im Sinne von „Glockenton“ bezeugt
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Reime auf Bammel
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