der Ausdruck
Kurz erklärt
Ausdruck (Substantiv) bedeutet: (Sprachforschung, Semiotik) ein Wort oder eine Gruppierung von Worten. Häufige Synonyme sind Ausgabe, Bezeichnung, Formulierung.
Bedeutung als Substantiv (der)
- (Sprachforschung, Semiotik) ein Wort oder eine Gruppierung von Worten
- (Logik) eine bestimmte Aussage
- (Mathematik, Programmierung) ein syntaktisches Konstrukt
- (Psychologie) die Körperhaltung, Mimik, Miene, Gestik und dergleichen
- (Kunst) ein Stil des Künstlers
- (formale Sprachen) ein regulärer Ausdruck
- (Linguistik) diejenige der Sprachfunktionen, die darin besteht, dass Menschen beim Sprechen etwas über sich preisgeben ()
- (Linguistik) die konkret realisierte Seite der Sprache (schriftlich, mündlich) ()
Beispielsätze
- Der Ausdruck "Betrüger" kann eine Beleidigung sein.
- „Ich gebrauche seine Ausdrücke spontan wie meine eigenen.“
- Dieser Ausdruck ist immer richtig und wird Tautologie genannt.
- Dieser Ausdruck kann nie ausgeführt werden, da es ein toter Kode ist und nie erreicht werden kann.
- In ihrem Gesicht war ein Ausdruck der Verwunderung.
- Gefallen am Ausdruck von Aktionskünstlern wie Hermann Nitsch zu finden ist nicht jedermanns Sache.
Bedeutung als Substantiv (der)
- (Druckwesen, EDV) ein Druckwerk als Ergebnis einer elektronisch-mechanischen Reproduktion
Beispielsätze
- Der Ausdruck ist so nicht brauchbar; dem Drucker fehlt wohl Tinte.
Synonyme für Ausdruck
Gegenteil
Appell, Darstellung
Deklination
| Nominativ Singular | Ausdruck |
|---|---|
| Nominativ Plural | Ausdrücke |
| Genitiv Singular | Ausdrucks |
| Genitiv Singular* | Ausdruckes |
| Genitiv Plural | Ausdrücke |
| Dativ Singular | Ausdruck |
| Dativ Singular* | Ausdrucke |
| Dativ Plural | Ausdrücken |
| Akkusativ Singular | Ausdruck |
| Akkusativ Plural | Ausdrücke |
Wortfeld
Oberbegriffe
Sprachfunktion
Unterbegriffe
Fachausdruck, Kraftausdruck, Lieblingsausdruck, unpersönlicher AusdruckLambda-AusdruckGefühlsausdruck, Gesichtsausdruck, MikroausdruckGebärde, Gestik, Mimik
Redewendungen und typische Verbindungen
- etwas zum Ausdruck bringen
- Das ist gar kein Ausdruck.
- Dieser Ausdruck ist mir nicht geläufig.
- seinem Unmut Ausdruck verleihen ()
- (in etwas) zum Ausdruck kommen
Herkunft
Neubildung im 18. Jahrhundert zu französisch , jedoch schon in der Mystik: ūʒdruc „Art zu sprechen, Redensart, Wort, (künstlerische) Gestaltung“
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Reime auf Ausdruck
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.