Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Ast

Substantiv, maskulin[ast]AstTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Ast (Substantiv) bedeutet: Verbindung zwischen Baumstamm und Zweigen. Häufige Synonyme sind Seitenarm, Seitenast.

Bedeutung

  1. Verbindung zwischen Baumstamm und Zweigen
  2. Ansatzstelle eines Astes in Bauholz
  3. (umgangssprachlich, regional, kein Plural) Rücken, besonders Buckel

Beispielsätze

  • Der Ast der alten Eiche wurde vom Sturm abgerissen.
  • „Wir begannen tote Äste aufzusammeln, machten Lagefeuer, bauten die Zelte auf und begannen Gemüse und Pasta fürs Abendessen zu kochen.“
  • „In diesem Moment schlug der Wind einen Ast gegen die Fensterscheibe, und ich fuhr zusammen.“
  • „Ich kroch in einen Schlafsack, den ich auf in paar Fichtenzweige unter einen Baum gelegt hatte, und sah durch die Äste in den Himmel.“
  • Zu viele Äste mindern die Qualität eines Brettes.
  • Er trug den schweren Sack scheinbar mühelos auf seinem Ast.

Synonyme für Ast

SeitenarmSeitenastBaumastAstloch, Knast, KnorrenHöcker

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Blatt, Stamm, Zweig

Deklination

Nominativ SingularAst
Nominativ PluralÄste
Genitiv SingularAstes
Genitiv Singular*Asts
Genitiv PluralÄste
Dativ SingularAst
Dativ Singular*Aste
Dativ PluralÄsten
Akkusativ SingularAst
Akkusativ PluralÄste

Wortfeld

Oberbegriffe

Baum, Holz

Unterbegriffe

Blütenast, Hauptast, Leitast, Nebenast, Seitenastnach Baumart/Pflanzenart: Ahornast, Bambusast, Birkenast, Buchenast, Eichenast, Fichtenast, Kiefernast, Lärchenast, Lindenast, Tannenast, Weidenast

Redewendungen und typische Verbindungen

  • an seinem eigenen Ast sägen
  • auf dem absteigenden Ast sein
  • den Ast absägen, auf dem man sitzt
  • sich einen Ast lachen
  • abgebrochener/dicker/knorriger Ast

Herkunft

seit dem 8. Jahrhundert bezeugt; mittel- und althochdeutsch ast, mit sekundärer i-Flexion, zu urgermanisch *astaz, auch altsächsisch, mittelniederländisch ast und gotisch asts, zu indogermanisch *h₂o-sd-o-, vergleiche altgriechisch ózos (ὄζος) ‚Ast‘, armenisch ost (ոստ) ‚Ast‘ und mit unterschiedlicher Endung hethitisch hasduēr ‚Zweige, Reisig‘. Es handelt sich um eine Ableitung, die die Partikel *h₂o- ‚nahe an‘ und die Schwundstufe der Wurzel *sed- ‚sitzen‘ enthält, also wörtlich ‚das, was (am Stamm) ansitzt‘ bedeutet.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.