der Appell
Kurz erklärt
Appell (Substantiv) bedeutet: dringende Aufforderung, Mahnung. Häufige Synonyme sind Forderung, Aufruf, Aufforderung.
Bedeutung
- dringende Aufforderung, Mahnung
- Militär: die geordnete Aufstellung (von Soldaten vor einem Kommandierenden)
- Linguistik: eine der drei Grundfunktionen der Sprache neben Ausdruck und Darstellung
- Jägersprache: Gehorsam eines Jagdhundes
Beispielsätze
- Ich richte einen Appell an all diejenigen, denen ihre Ernährung wichtig ist: Ernährt euch gesund!
- „So lautete ein berühmter Appell Jinnahs: «Nun, da Pakistan geschaffen ist, werden wir in unseren eigenen vier Wänden Hindus, Muslime und Sikhs sein. Im öffentlichen Raum sind wir pakistanische Staatsbürger. Religion ist eine private Angelegenheit, der wir zu Hause nachgehen.»“
- Jeden Morgen werden beim Appell die Vollzähligkeit der Mannschaft geprüft und die Tagesbefehle ausgegeben.
- „Es war furchtbar heiß heute, beim Appell wurden viele ohnmächtig.“
- Wenn jemand zu einer anderen Person spricht, so übt er auch die Sprachfunktion des Appells aus.
- „Wir nennen die semantische Relation des Lautzeichens zum Täter der Sprechtat den Ausdruck und die semantische Relation des Lautzeichens zum Adressaten den Appell.“
Synonyme für Appell
Gegenteil
Ausdruck, Darstellung
Deklination
| Nominativ Singular | Appell |
|---|---|
| Nominativ Plural | Appelle |
| Genitiv Singular | Appells |
| Genitiv Plural | Appelle |
| Dativ Singular | Appell |
| Dativ Plural | Appellen |
| Akkusativ Singular | Appell |
| Akkusativ Plural | Appelle |
Wortfeld
Oberbegriffe
Sprachfunktion
Unterbegriffe
Durchhalteappell, Fernsehappell, Friedensappell, Gedenkappell, Gnadenappell, Hilfsappell, Kampfappell, Maßhalteappell, Schlussappell, Solidaritätsappell, Sparappell, Spendenappell, Versöhnungsappell, WaffenstillstandsappellAbendappell, Anwesenheitsappell, Fahnenappell, Gewehrappell, Löhnungsappell, Morgenappell, Schrankappell, Schwanzappell, Waffenappell, Zählappell
Redewendungen und typische Verbindungen
- einen Appell an jemanden, etwas richten, ein Appell an die Vernunft
- zum Appell antreten, zum Appell blasen
Herkunft
im 18. Jahrhundert von französisch ' „Aufruf“ entlehnt, das letztlich auf lateinisch ' „rufen, aufrufen“ zurückgeht
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Reime auf Appell
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.